Geobüro Gifhorn
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Erstellung der Luftbildkarte   

 

   

Aufnahme

 

Eingabe

  

Die Qualität der Luftbildkarte beginnt bei einer sorgfältigen Flugplanung. Die Anzahl und die Art der Aufnahmen hängen vom Gelände, der Überflughöhe und dem erforderlichen Grad der Überlappung ab. Im Zweifelsfall werden mehr Fotos aus der Luft aufgenommen, als für die spätere Berechnung erforderlich sind.

Die Eingabe und die damit verbundene Auswahl der Luftbilder für die Berechnung beeinflusst nicht nur die Rechenzeit, sondern auch das Ergebnis. Unscharfe oder falsch belichtete Fotos werden ebenso aussortiert wie überzählige Doppelbilder. Falls vorhanden, werden im Feld vermessene Kontrollpunkte (GCP) mit den Einzelbildern verknüpft.

 

   

Berechnung

 

Ergebnis

 

Zur Berechnung wird eine leistungsfähige CAD-Workstation verwendet. Für optimale Ergebnisse kann der Rechenvorgang dennoch sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Der Grad der Rechentiefe (Anzahl an Schlüsselpunkten, Auflösung, Netzpolygone etc.) lässt sich mit der genutzten Software einstellen. Einfache Luftbildkarten mit reduzierter Genauigkeit, die etwa für die Planung von Felduntersuchungen oder für einen aktuellen Überblick völlig ausreichen, können durch die Anpassung der Rechentiefe in sehr kurzer Zeit erzeugt werden.

Das Ergebnis ist letzlich das dreidimensionale Modell des Überfluggebietes. Die Punktwolke, die in der Regel aus mehreren Millionen von Einzelpunkten besteht, sowie die Vermaschung der Punkte zu Netzpolygonen bilden die Grundlage für das Modell. Aus diesen Berechnungsergebnissen werden auch das georeferenzierte Orthofoto und das digitale Oberflächenmodell erzeugt.